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Pflichtfelder sind unzureichend gekennzeichnet
Manche Pflichtfelder des digitalen Produkts werden nicht ausreichend als solche gekennzeichnet. Pflichtfelder müssen sowohl von assistiven Systemen, als auch visuell als solche identifizierbar sein. Dies kann mit einer entsprechenden Kennzeichnung (bspw. mit einem Symbol) oder mittels einem passenden Label, das die entsprechende Information enthält (bspw. die Beschriftung „Pflichtfeld“), bereitgestellt werden. Außerdem wird gegebenenfalls eine Erläuterung…
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Software-Tastatur ohne Schließen-Funktion
Die Software-Tastatur, die bei aktiven Eingabefeldern geöffnet wird, bietet an manchen Stellen im digitalen Produkt keine Schließen-Funktionalität. Beispiele: Diese Taste ist im Standardumfang der Software-Tastatur enthalten und soll zur Verfügung gestellt werden. Sie erscheint üblicherweise oben rechts in der Software-Tastatur. Sie wird verwendet, um die Tastatur zu schließen, ohne Aktionen auszuführen, die ansonsten durch Drücken…
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Formularelemente sind nicht beschriftet
Manche Formularelemente sind nicht bzw. unzureichend beschriftet. Beispiele: Beschriftungen oder Anweisungen müssen bereitgestellt werden, wenn für den Inhalt Benutzereingaben erforderlich sind. Für jede nutzende Person ist es von Vorteil, wenn alle erforderlichen Informationen und Eingabeformate am Eingabefeld genannt werden. Denn es ist aufwändig, ein Formular anhand der Fehlermeldungen zu korrigieren. Dies ist bspw. für sehbeeinträchtigte…
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Kein Abfangen ungewollter Zeichenwiederholungen
Trotz entsprechender Konfiguration im Betriebssystem, die eine ausreichende Karenzzeit (Wiederholungsintervall: 2,00 Sekunden) zwischen Zeichenwiederholungen vorsieht, wiederholt das digitale Produkt Zeichenwiederholungen mittels einer externen Tastatur ohne Berücksichtigung des Wiederholungsintervalls. Die entsprechende Konfiguration im Betriebssystem muss berücksichtigt werden. Menschen, die aufgrund motorischer Beeinträchtigungen mehr Zeit für Bewegungen gerade mit den Armen oder Fingern benötigen, sind unter Umständen…
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Fehlermeldungen sind nicht eindeutig zuordbar
Bei fehlerhaften Eingaben in Eingabefeldern können die Felder, die einen Fehler verursachen, nicht eindeutig identifiziert werden, weil sie visuell nicht eindeutig zuzuordnen sind. Beispiele: Wenn Eingabefehler erkannt werden, müssen die fehlerhaften Elemente identifiziert und die Fehler im Kontext eindeutig beschrieben werden. Für Nutzende mit Beeinträchtigung ist in vielen Fällen das Risiko von Fehleingaben größer. Nutzende,…
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Konfigurierte Anschlagsverzögerung wird nicht unterstützt
Trotz entsprechender Konfiguration im Betriebssystem, die eine ausreichende Karenzzeit (mindestens 0,5 Sekunden, in Testszenario 1,50 Sekunden) zwischen mehrfachem Tastenanschlag vorsieht, nimmt das digitale Produkt mehrfache Tastenanschläge mittels einer externen Tastatur ohne Berücksichtigung der Ansprechverzögerung entgegen. Die entsprechende Konfiguration im Betriebssystem muss berücksichtigt werden. Menschen, die aufgrund motorischer Beeinträchtigungen mehr Zeit für Bewegungen gerade mit den…
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Unzureichende Beschriftung von Eingabefeldern
Manche Eingabefelder enthalten als Beschriftung lediglich eine Text-Vorbelegung. Beispiele: Bei Erreichen des jeweiligen Eingabefelds wird die ursprüngliche Text-Vorbelegung gar nicht mehr angezeigt. Die Nutzenden wissen hier gegebenenfalls nicht mehr, wozu das gerade erreichte Feld dient. Lediglich ein Versetzen des Fokus stellt die Anzeige wieder her. Bei aktivem Screenreader ist die Text-Vorbelegung zudem nicht programmatisch ermittelbar.…
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Redundante Ausgabe von Objektinformationen
Der Name mancher Bedienelemente wird bei aktivem Screenreader mehrfach ausgegeben. Beispiele: Das Identifizieren und die damit verbundene, korrekte Implementierung von Elementtypen und zugehörigen Kontextinformationen ist gerade für Nutzende von einem Screenreader, als auch für Nutzende von Sprachsteuerung essenziell, denn nur so können die Nutzenden das jeweilige Element im Kontext zuordnen, verstehen und bedienen. Sind Informationen…
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